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133 Oldtimer starteten in Baunatal zur ADAC-Oldtimer-Rallye

Baunatal. 133 alte, auf Hochglanz polierte „Schätzchen“ gingen bei der Internationalen ADAC-Oldtimerfahrt des Nordhessischen Motorsport-Clubs Baunatal auf die Strecke.

Die die „Garagengold“-Piloten zum Edersee und zur Abschlussfeier der Rallye in die Wandelhalle des Kurparks von Bad Wildungen führte. 21 Motorräder waren auch dabei.

Der Automobilbau ist reich an spannenden Geschichten. Dazu zählt, dass ein Tüftler in Berlin in den 1960er-Jahren einem Pkw erfolgreich das Schwimmen beigebracht hat. Er baute das Amphicar. Für ein solches, von zwei Schrauben angetriebenen Gefährt, hat die Bauna leider zu wenig Tiefgang.

Dennoch reihte sich Jens Müller aus Kassel mit seiner Beifahrerin Samira Boulehboub in seinem türkis-glänzenden Amphicar am Samstag morgen in den Korso von Oldtimern ein, der wegen einer Großveranstaltung in der Stadthalle ausnahmsweise mal am Cineplex-Kino in Baunatal startete.

133 alte, auf Hochglanz polierte „Schätzchen“ – davon 21 Motorräder – gingen bei der Internationalen ADAC-Oldtimerfahrt des Nordhessischen Motorsport-Clubs Baunatal auf die Strecke, die die „Garagengold“-Piloten zum Edersee und zur Abschlussfeier der Rallye in die Wandelhalle des Kurparks von Bad Wildungen führte. Müller mit seinem Amphicar war das erste Mal dabei.

Vor der Abfahrt hatten Schaulustige Gelegenheit, 70 Jahre Autogeschichte zu bewundern.

Angefangen von einem Ford A von 1929, über den silbrig glänzenden aus Argentinien importierten Ford Speedster des 88-jährigen Charlie Fernau (Fuldabrück) aus 1931, die BMW 326 Limousine des Schauenburgers Lothar Scherb von 1938, bis hin zu den „jungen“ Oldtimern der 1980er-Jahre.

Seinen BMW habe wohl vorher ein russischer Offizier in der früheren DDR erfahren, sagt Scherb. Er war froh, überhaupt mitfahren zu können. Sein Oldtimer war technisch ok, doch sein Beifahrer sagte ab. Seine Bekannte sprang ein und erlebte ihre Premiere als Rallye-Beifahrerin.

Neben einer Reihe von Simson-Fans fuhr auch Heinz Riehl aus Schauenburg im Korso der Motorräder mit. Seine DKW von 1938 sei ein Scheunenfund. Sie war im Vorderbau ziemlich mitgenommen“, erzählt Riehl. Er spekuliere nicht auf eine Wertsteigerung seines Oldie-Motorrads. „Das war damals ein Massen-Motorrad“, sagt der Schauenburger. Den Sieg in der sportlichen Klasse der Motorräder sicherte sich ein anderer: Raimund Link aus Schlüchtern in seinem BMW R75-Gespann von 1941.

Bei den Pkw siegten Werner Gerhold und Ulli Brede aus Niedenstein in einem Daimler- Benz 170 VA Cabrio von 1938. Die touristische Wertung gewannen Frank Grimm und seine Tochter Lea mit einem VW Käfer 1300 von 1979.

Quelle: HNA